Der Erfolg einer Kultureinrichtung lässt sich wohl nur mit den Augen ihrer Besucher sehen, und nur durch "gefragte Gäste", die sich im Haus wohl fühlen, lässt er sich verbessern: Ich mache Ihr Publikum zu gefragten Gästen.

Besucher

Meine Dienstleistung als freiberufliche Auftragnehmerin liegt darin, systematisch Studien als Feedback der Besucherinnen und Besucher von Kulturangeboten zu erstellen und methodisch gesichert auszuwerten. Welche Fragen und Ziele im Einzelnen mittels Besucherforschung oder Kulturevaluation verfolgt werden können, erarbeite ich gern in Zusammenarbeit mit Ihrem Haus. 

Durch Einbindung ihrer Besucher gewinnen ein Museum, eine Ausstellung und andere Kultureinrichtungen gezielt Handlungsorientierungen für jeweils zu trefffende Entscheidungen. Denn eine Kultureinrichtung konkurriert mit vielen anderen reizvollen Möglichkeiten darum, die freie Zeit ihrer Besucher hochwertig zu füllen.

Publikum

Zum Publikum einer Kultureinrichtung zählen zudem die potentiellen Besucher, die erst noch durch das Image, zusätzliche Angebote, Veranstaltungen oder ein gezieltes Marketing zum Besuch motiviert werden könnten. Das Publikum ist gefragt, falls Studienergebnisse gezielt zur Entwicklung von Marketingmaßnahmen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden sollen. 

Vielfältige Besuchsmotive

Die Gründe für Museums- und Ausstellungsbesuche sind so vielfältig und individuell verschieden, wie die Menschen selbst. Es lassen sich folgende Besuchsmotive erheben:

  • Freizeitpräferenzen, Vorwissen und Interessengebiete.
  • Gängige Besuchsmodalitäten, wie mit Kindern oder mit der Familie zu kommen, Museen allein oder in Gruppen zu besuchen.
  • Welche Kulturangebote werden konsumiert und welche Medien rezipiert?
  • Wie variieren diese Merkmale mit Alter, Geschlecht, Bildung, Profession und geografischer Herkunft?
  • Die Nutzung von Museumsangeboten, Führungen, Workshops, Veranstaltungen, Programmen und Sonderausstellungen erfolgt durch verschiedene Zielgruppen unterschiedlich.
  • Der Übergang von Unterhaltung zu Bildung gelingt, wenn populäre Vorstellungen und Klischees bekannt sind und in der Ausstellung korrigiert werden können.
  • Das Verhalten der Besucher in einer Ausstellung unterscheidet sich.

So lassen sich verschiedene Besuchergruppen und Publikumssegmente unterscheiden. Diese können anschließend gezielt mit Verbesserungen und Sonderaktionen berücksichtigt und angesprochen werden.

Zufriedenheit

Sich zu den Erwartungen der am Angebot Interessierten zu positionieren, ist heute unverzichtbar. Besucher erschließen sich besondere Kunst- und Kulturangebote heutzutage touristisch und planen ihre Freizeitgestaltung deutschlandweit. Als im Alltäglichen vom Marketing umworbene Kunden erwarten Kulturbesucher, zielgruppengerecht und individuell angesprochen zu werden. 

Entsprechend komplex sind die Gründe, warum verschiedene Gruppen mit einem Angebot zufrieden sind.

  • Werden die Erwartungen erfüllt?
  • Sind die Besucher positiv überrascht?
  • Regt die Darstellung zu Reflexionen an?
  • War der Besuch kurzweilig?
  • Lieferte die Ausstellung umfassende Hintergrundinformationen?
  • Der Besuch erschloss sich über Alltagserfahrungen?
  • Das Angebot lieferte gesicherte Fakten zum Thema?
  • Der Besuch hinterließ nachhaltige Eindrücke?
  • Das Angebot war ansprechend gestaltet?

Besuchergruppen unterscheiden sich danach, was ihnen gefällt und spezifische Zielgruppen lassen sich nur mit spezifischen Angeboten anziehen.

 

Im Kulturbereich sucht der Gast gelungene Erlebnisse, kurzweilige Freizeitgestaltung, Unterhaltung und kulturelle Bildung, und diese haben einmal mehr mit subjektiver Rezeption und dem Selbstverständnis des Besuchers zu tun. Ein Kulturmanager sucht nach Gästen für sein Haus, und insofern muss sein Qualitätsmanagement anders aussehen als das eines Unternehmens, das neue Kundenbedürfnisse am Markt weckt. So ist es für den Erfolg jeder Kultureinrichtung wichtig, die eigenen Gäste und das Publikum zu kennen.

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