Leistungen

Als freiberufliche wissenschaftliche Auftragnehmerin übernehme ich sehr gern für Ihre Kulturorganisation eine Evaluationsdienstleistung.

Auf die folgenden Ihrer Fragen kann ich gezielte, systematisch erstellte und methodisch abgesicherte Antworten geben:

Ihre Fragen 
Meine Methoden

Idealerweise begleiten einzelne Evaluationsmaßnahmen verschiedene Veränderungen im 'Lebenszyklus' Ihres Kulturangebotes. Zugunsten seiner Optimierung lassen sich Planungs-, Entwicklungs-, Bilanzierungs- oder Nachbesserungsphasen mit Befragungsergebnissen absichern. Die gefragten Gäste geben Ihnen damit ein Feedback und eine Orientierung für die Zukunft. Damit bieten Evaluationen eine systematische Hilfestellung bei jeder (Einzel-)Entscheidung, die Sie treffen.

Ich übernehme Aufträge in ganz Deutschland, den Niederlanden sowie dem gesamten deutsch- und englischsprachigen Ausland.

nach oben

"Not everything that counts can be counted. Not everything that can be counted, counts." 

Albert Einstein

Was ist eine Evaluation?

Was ist eine Evaluation?

Eine Evaluation wendet systematisch empirische Forschungsmethoden an, um Konzepte und Veränderungsprozesse zu bewerten.

Eine Evaluation umfasst alle Forschungsaktivitäten, die versuchen die Qualität (Stärken und Schwächen) und den Erfolg von Interventionsmaßnahmen zu bestimmen, die einen Wandel in Natur, Kultur, Technik und Gesellschaft bewirken.

Welche Funktionen hat eine Evaluation?

  • Erkenntnisfunktion: Erkenntnisse über Eigenschaften und Auswirkungen von Bildungsangeboten zu sammeln.
  • Optimierungsfunktion: Stärken und Schwächenanalyse
  • Kontrollfunktion: Prüft Effektivität und Effizienz einer Maßnahme und spürt positive und negative Nebenwirkungen auf.
  • Entscheidungsfunktion: Soll etwas erstellt, nachgebessert, weiter umgesetzt oder nicht längergenutzt werden? Welche Änderungen sind anzustreben, welche nicht?
  • Legitimationsfunktion: Mit Evaluationen lassen sich öffentliche Ausgaben (durch eine Erfolgskontrolle) als zweckmäßig rechtfertigen.

Was ist vor der Erarbeitung einer Evaluation zu tun?

Die Erkenntnisinteressen ("goals") der Auftraggeber liegen meist in Form von Grobzielen vor. In Absprache mit dem Evaluator müssen diese in Feinziele ("objectives") transformiert werden, da eine Annäherung an Grobziele mitunter allein durch überprüfbare Zusammenhangsaussagen erreicht wird.

(frei nach Bortz, Jürgen, Nicola Döring, 2006: Forschungsmethoden und Evaluation, Heidelberg: Springer, S.97)

Evaluation ist keine Interventionsforschung!

Die Erwartung, durch Evaluation konkrete Entscheidungen und ausgefeilte Planungen zu erhalten, ist leider überzogen. Die Evaluation setzt voraus, dass bereits ein Konzept oder Entwurf vorliegt, der zu evaluieren ist. Die Entwicklung von Maßnahme liegt bei Fachleuten mit erforderlichem Know-how, die erfolgversprechende Maßnahmen entwickeln, auf die Entwicklung von Maßnahmen ausgerichtete Forschung nennt sich Interventionsforschung.

(frei nach Bortz, Döring, Forschungsmethoden und Evaluation, 2006: 102)

 

 

 

Primär- oder Sekundärdaten?

"Die Primärforschung ist auf die Beschaffung und Auswertung von bisher nicht verfügbaren Daten und Fakten ausgerichtet. (...) Die Sekundärforschung (im Kultursponsoring) wertet zumeist vorhandenes Material aus, zum Beispiel Besucherstatistiken, Resultate früherer Publikumsumfragen unter Besuchern (...), die Statstiken über Eintritte und Verkäufe in Kultureinrichtungen, über Verweildauer und das Verhalten der Kunden."
(Bortoluzzi Dubach, Kultursponsoring, in: Klein, Kompendium Kulturmanagement, 2008: 496)